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Eine Blackjack Turnier-Strategie

Um Blackjack Turniere erfolgreich bestehen zu können, muss der Spieler eine andere Taktik anwenden, als beim normalen Blackjack. Denn bei einem Turnier spielt man nicht nur gegen den Dealer, wie beim normalen Blackjack, sondern man spielt gegen andere Spieler und muss versuchen, so viele Jetons wie möglich zu sammeln. Während der Spieler beim regulären Blackjack lediglich den Dealer besiegen muss, geht es im Turnier um einen Preispool, der nur von den besten Spielern gewonnen werden kann.

Eliminations-Turniere

Die Eliminations-Hände, die bei einem Blackjack Turnier in der Regel gleichmäßig verteilt sind, spielen bei diesen Turnieren die Hauptrolle. Von insgesamt 30 Händen ist hier beispielsweise eine Verteilung wie Hand 8, 16, 25 üblich. Dabei ist es völlig gleichgültig, wann diese Hände stattfinden, prinzipiell scheidet immer der Spieler aus, der nach einer solchen Hand die wenigsten Jetons besitzt. Aber auch diejenigen Spieler, die nicht über eine ausreichende Menge Jetons verfügen, um ein Minimum-Bet zu setzen, müssen leider ausscheiden. Mittlerweile wurde in die Blackjack Turniere sogar eine Uhr eingeführt. Somit haben die Spieler dann auch für die schwierigen Spielentscheidungen lediglich einen bestimmten Zeitrahmen zur Verfügung. In der Regel handelt es sich bei diesem Zeitrahmen um 25 sec. In einer Eliminations-Hand hat der Spieler sogar lediglich zehn Sekunden für eine Entscheidung zur Verfügung.

Kurzfristige Strategie

In der Regel ist ein Turnier auf eine bestimmte Anzahl von Händen, also Runden angelegt. Das Ziel eines Spielers ist es, nach jeder Spielrunde, mehr Jetons zu erspielen, als die anderen Mitspieler. Aus diesem Grund sollten die Spieler zu Beginn des Turniers ihre Einsätze danach ausrichten, wie hoch die Einsätze der anderen Spieler ausfallen. Auf dieser Weise kann der Spieler sicherstellen, dass sich der jeweilige Gewinn oder Verlust nach denen der anderen Mitspielern richtet. Im Verlauf des Spieles können dann die Einsätze angepasst werden, je nachdem, wie viele Jetons der Spieler besitzt und wie gut die jeweiligen Gegner sind. Liegt man zurück, muss auch schon einmal aggressiver gespielt werden, damit man sich nicht zu weit von dem Jetonleader entfernt oder um ihn vielleicht sogar zu überholen. Zumindest jedoch, um nicht vorzeitig auszuscheiden. Steht der Spieler erst einmal an der Spitze, kann er auch ein wenig zurückhaltender spielen, um die eigenen Verluste in Grenzen zu halten. Natürlich darf auch das gewisse Quäntchen Glück nicht fehlen.

Die Contrarian Strategie

Viele professionelle Blackjack Spieler halten die sogenannte Contrarian Strategie für unschlagbar. Wer mit dieser Strategie an einem Blackjack Turnier teilnimmt, setzt jeweils das Gegenteil von dem, was die Gegner setzen. Spielt der Gegner beispielsweise mit konstant hohen Einsätzen, setzt der Spieler mit der Contrarian Strategie niedrig, oder umgekehrt. Diese Strategie basiert auf der Grundlage, dass man davon ausgeht, dass bessere Hände nicht auch unbedingt bedeuten müssen, dass ein bestimmter Spieler auch gewinnen kann. Die Contrarian Strategie erlaubt es dem Spieler, sich unter Umständen von den restlichen Mitspielern abzuheben. Werden hohe Einsätze platziert, wenn die Mitspieler niedrig ansetzen, hat der Spieler die Möglichkeit, schnell die Spitze zu erreichen. Wenn sich nun der Dealer überkauft, gewinnt der Spieler, der die Contrarian Strategie anwendet, generell mehr, als der Gegner. Aber diese Strategie funktioniert natürlich auch anders herum. Spielt der Spieler mit einem geringen Einsatz, wenn die weiteren Mitspieler mit hohen Einsätzen spielen, verliert der Spieler mit den geringen Einsätzen weniger, wenn der Dealer gewinnt. Wer mit der Contrarian Strategie ein Blackjack Turnier bestreitet, legt mehr Wert auf die Einsätze, als auch die Karten, die gespielt werden. Allerdings schließt eine gute Strategie beide Fakten mit ein.

Für wen ist das Blackjack-Turnier geeignet?

In einem Blackjack Turnier müssen die Spieler in der Lage sein, dem stetig steigenden Druck stand zu halten. Außerdem muss das Risiko mit jeder Hand erhöht werden, damit der Spieler an den anderen Mitspielern dran bleiben kann. Aus diesem Grund kann nicht jeder Spieler auch an einem Blackjack-Turnier erfolgreich teilnehmen. Wer sich lieber ein ruhiges und gleichmäßiges Spiel wünscht, sollte beim einfachen Blackjack bleiben. Möchte man sein Spiel jedoch verbessern, kann mit dem Turnier Blackjack genau den richtigen Schritt wagen. Wer besser spielen kann und die Nerven behält, hat einen rechnerischen Vorteil gegenüber seinen Gegnern.

Blackjack Strategie

Wer sich nun doch dafür entscheidet, lieber beim regulären Blackjack zu bleiben, sollte sich stets vor Augen halten, dass es sich bei diesem Kartenspiel lediglich um ein Geschicklichkeitsspiel handelt. Wer hier besser spielt, hat auch die höheren Gewinnchancen. Blackjack ist letztlich auch ein Glücksspiel, wer mehr Glück hat, wird auch mehr gewinnen. Jedoch haben alle Spieler langfristig gleich viel Glück, weshalb das Glück beim Blackjack dauerhaft nicht von Wichtigkeit ist. Auf lange Sicht zählen beim Blackjack lediglich die richtigen Entscheidungen, um dauerhafte Erfolge erzielen zu können. Nur wer genau weiß, was er tut, kann auf Dauer auch Gewinne erzielen.

Den Hausvorteil minimieren

Beim Blackjack kann die Reduzierung des Hausvorteils spielentscheidend sein. Gelingt es dem Spieler, den Hausvorteil zu reduzieren, eröffnen sich dem Spieler beim Blackjack bessere Gewinnchancen, als bei jedem anderen Casinospiel. In der Regel spielen die meisten Blackjack-Spieler in den Online-Casinos oder an den Blackjack-Tischen dieses Kartenspiel eher suboptimal. Hier wird dann eine falsche Entscheidung nach der anderen getroffen und die Spieler ärgern sich dann, weil es beim Blackjack angeblich so unfair zugeht. Um sich so selten wie möglich zu ärgern, benötigt man die richtige Strategie für das Blackjack-Spiel.

Blackjack spielen – aber richtig

Den Anfängern sei zunächst einmal gesagt, dass Blackjack nicht von heute auf morgen erlernt werden kann. Es kann durchaus etwas dauern, bis man in jeder Situation genau weiß, wie man reagieren muss. Hält ein Spieler beispielsweise Ass-Sechs und der Dealer hält eine Sechs, hängen die kommenden Spielzüge für den Spieler nicht nur davon ab, welche Karten gerade vor ihm liegen, sondern auch von den Karten des Dealers.

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