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Blackjack Varianten – Switch und Surrender

Blackjack Switch wird ähnlich wie das reguläre Blackjack gespielt. Allerdings gibt es einige gravierende Unterschiede. Beim Switch werden prinzipiell zwei Hände gleichzeitig gespielt, dafür ist es jedoch erlaubt, einzelne Karten zu tauschen. Getauscht werden dürfen immer die beiden oberen Karten beider Hände. Erhält der Spieler beispielsweise eine Dame und eine Acht in der einen Hand und eine Fünf sowie ein Ass in der anderen, darf nun die Acht und das Ass getauscht werden. Damit hat der Spieler letztlich eine Dame und ein Ass in der einen Hand und eine Fünf sowie eine Acht auf der anderen. Noch ein wichtiger Punkt, den es zu beachten gibt, ist, dass sich ein Dealer nicht überkauft hat, wenn er 22 Punkte erreicht. Im Gegenteil, dadurch wurde ein automatischer Gleichstand gegen alle Spieler erzielt, außer natürlich, ein Spieler hat einen natürlichen Blackjack erzielt. Außerdem wird beim Blackjack Switch ein natürlicher Blackjack mit einer Auszahlungsquote von 1:1 statt der im regulären Blackjack ausgezahlten 3:2.

Blackjack Switch Strategie

Wer bis hierher aufmerksam gelesen hat, wird feststellen, dass es sich beim Switch nicht um eine komplizierte Variante des Blackjack handelt. Schwierig an dieser Version ist lediglich die Entscheidung, wann der Switch angewendet werden sollte und wann lieber nicht. Um wenigstens im Besitz einer starken Hand zu sein, tauschen in der Regel die Anfänger oft die Karten, wobei es dann häufig zu einem Unentschieden kommt, wenn eine Hand gegen den Dealer gewinnt und die andere verliert. Allerdings ist dies nicht immer die richtige Entscheidung.

Geht man beispielsweise davon aus, dass der Spieler in einer Hand ein Ass oder vielleicht sogar eine natürliche 21 hält, jedoch die zweite Hand schwächer aufgebaut ist, mit zum Beispiel einer 13. Nun kommt es auf die Karten des Dealers an, wie auch schon im regulären Blackjack. So kann es unter Umständen für den Spieler vorteilhaft sein, den natürlichen Blackjack zu zerstören und lieber Ass – Drei und Zehn – Zehn zu spielen. Die 20 Punkte der zweiten Hand sind nun sehr stark und können gehalten werden. Mit der soft 14 in der ersten Hand kann der Spieler beruhigt und risikofrei ein weitere Karte ziehen, wenn der Dealer eine Karte zwischen 6 und 9 hält.

Hält der Dealer eine Soft 17, muss er trotzdem noch eine Karte ziehen, im Gegenteil zum regulären Blackjack. Aus diesem Grund gibt es beim Blackjack Switch nicht sehr viele Situationen, die Splits oder Doubles für den Spieler rechtfertigen würden. Aus mathematisch-strategischer Sicht ist es für den Spieler öfter angebracht, trotz des Risikos, sich zu überkaufen, weitere Karten zu ziehen, denn bei dieser Variante des Blackjacks darf man nicht außer Acht lassen, dass der Dealer auch mit 22 Punkten noch im Spiel ist.

Switch Side Bets

Heutzutage gibt es in den Casinos der Welt viele verschiedene Varianten von Blackjack Switch. So werden den Spielern auch gerne Side Bets auf besondere Kombinationen wie beispielsweise Drillinge, Vierlinge, niedriger Paare etc. Außerdem werden in Verbindung mit 4 Siebener gerne progressive Jackpots angeboten. Allerdings kann sich wohl jeder selbst ausrechnen, dass es bei 21 Punkten keine gute Idee ist, noch eine Karte zu kaufen. Aus diesem Grund sind die Side Bets lediglich ein Vorteil des Casinos, denn sie erhöhen den Hausvorteil.

Blackjack Surrender

Wie der Name schon sagt, hat der Spieler beim Blackjack Surrender die Möglichkeit, seine Hand aufzugeben, muss dafür jedoch die Hälfte seines Einsatzes bezahlen. Hierbei unterscheiden man zwischen einer frühen, also early und einer späten, also late, Aufgabe (Surrender). Bei einer frühen Aufgabe kann die Hand abgeworfen werden, bevor der Dealer nachgeschaut hat, ob er eventuell einen natürlichen Blackjack in der Hand hält. Bei einer späten Aufgabe hat der Spieler die Möglichkeit, seine Hand noch abzuwerfen, nachdem der Dealer seine Karten auf einen natürlichen Blackjack überprüft hat. Allerdings wird die frühe Aufgabe in den Casinos nur noch sehr selten angeboten. Es stellte sich heraus, dass diese Variante für das Casino einen Nachteil bedeutet, weshalb die Casinos das Early Surrender schnell wieder abgeschafft wurde. Die späte Aufgabe jedoch wird immer noch von den Casinos angeboten und wenn diese Variante korrekt ausgespielt wird, kann der Spieler daraus durchaus einen Vorteil ziehen. Aus diesem Grund bezieht sich der fortfolgende Artikel auf die späte Ausgabe.

Einige Casino Betreiber, die die späte Aufgabe erlauben, reduzieren die Auszahlung für einen Blackjack oder sie versuchen auf eine andere Art, den Vorteil des Casinos zu erhöhen, damit das Spiel dauerhaft für die Casinos lukrativ bleibt. Wer als gerne einmal die Variante des Blackjack Surrender ausprobieren möchte, sollte sich vergewissern, dass er dieselben Bedingungen wie beim regulären Blackjack vorfindet.

Strategie für Blackjack Surrender

Auch heute noch kann die Surrender-Regel zu einem Vorteil für den Spieler werden. Es gibt nur vier Situationen bei dieser Variante, in denen es taktisch klug ist, eine Hand aufzugeben: Bei insgesamt 15 oder 16 Punkten, die der Spieler hält und der Dealer in dieser Situation eine 9, 10 oder ein Ass hält.

Kartenzählen beim Blackjack Surrender

Alle anderen Situationen erfordern statt einer Aufgabe das Ziehen einer weiteren Karte oder aber einen Stand. Diese Situation verändert sich jedoch, wenn das Kartenzählen angewandt wird. Denn wer genau mitverfolgen kann, welche Karten bereits gezogen wurden, wird auch wissen, wann das Deck „heiß“ ist oder nicht. Sind also noch viele der „gefährlichen“ 10er Karten im Deck, sollte die Anzahl der aufgegebenen Hände erhöht werden.

Ist man also der Meinung, dass noch viele 10-Punkte Karten im Deck sind, kann der Spieler auch Hände mit einer Gesamtsumme von 15, 16 oder 17 Punkten aufgegeben werden, wenn der Dealer gleichzeitig eine Sieben bis Zehn aufweist. Sind jedoch hauptsächlich nur noch niedrige Karten im Deck, wird der Spieler nicht mehr so viele Hände aufgeben, sondern lieber noch eine Karte ziehen. Für derartige Situationen gibt es jedoch keine ganz genauen Anweisungen, hier muss sich der Spieler auf sein Gefühl verlassen. Wird das Kartenzählen gut beherrscht, fährt der Spieler mit seinem „Bauchgefühl“ wahrscheinlich am Besten.

Es gibt nur einen Grund, weshalb es sich auf lange Sicht lohnt, die Hälfte des eigenen Einsatzes für eine Aufgabe zu verschenken. Dies ist regelmäßig dann der Fall, wenn der Spieler lediglich Hände mit niedrigen Gewinnchancen hält.

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