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Anfängerfehler beim Black Jack Spielen vermeiden

Das früher unter dem Namen 17+4 bekannte Spiel Black Jack, ist schon immer eines der beliebtesten Kartenspiele überhaupt. In Casinos, aber auch zum Spaß für zu Hause, versuchen jeden Tag Millionen von spielbegeisterten Menschen weltweit, ihr Glück beim Black Jack.

Vor dem Spiel: Bevor die Karten ausgeteilt werden, muss jeder Spieler einen Grundeinsatz tätigen. Dies tut er, indem er seinen Einsatz auf die zugehörigen Boxen platziert. Ein Black Jack Tisch besteht aus mehreren Boxen, wobei jeder Spieler auch die Möglichkeit hat auf mehrere Boxen gleichzeitig zu setzen. Anfänger sollten zu Beginn darauf verzichten und nur eine Box spielen. Dies dient unter anderem dazu, um ein Gefühl für das Spiel zu bekommen.

Karten und Ablauf: Black Jack wird mit 6 Kartendecks zu je 52 Karten gespielt. Insgesamt befinden sich also 312 Karten im Umlauf. Das Ziel für den Spieler ist es, eine bessere Hand als die Bank zu erhalten, die sich gleichzeitig so nah wie möglich an der Wertigkeit 21 bewegen sollte. Zu Beginn bekommt jeder Spieler zwei Karten offen ausgeteilt, während die Bank lediglich eine Karte offen hält und eine weitere Karte verdeckt ist. Der Spieler muss nun entscheiden, ob er eine weitere Karte zieht, oder ob er mit der Hand zufrieden ist. Bereits in diesem Zusammenhang werden entscheidende Anfängerfehler gemacht. Häufig bleibt die offene Karte der Bank unberücksichtigt und der Spieler konzentriert sich ausschließlich auf seine eigene Hand. Dies ist deshalb ein grundlegender Fehler, da es gute und schlechte Karten für die Bank gibt, deren Wahrscheinlichkeiten zu gewinnen sich deutlich unterscheiden. Als erster Tipp für Anfänger sei daher bereits vorgemerkt, dass die offene Karte der Bank berücksichtigt werden muss. Dadurch kann ein elementarer Anfängerfehler vermieden werden. Welche Strategie genau verfolgt werden sollte – dazu später mehr. Zunächst einmal wollen wir uns genauer mit dem Spiel und seinen Abläufen beschäftigen. Die insgesamt relevanten 52 Karten je Deck, teilen sich zu je 4 Karten pro einzelner Wertigkeit auf. Demzufolge gibt es insgesamt 13 unterschiedliche einzelne Wertigkeiten der Karten. Die Aufteilung im Einzelnen ist wie folgt: 4×2, 4×3, 4×4, 4×5, 4×6, 4×7, 4×8, 4×9, 4×10, 4xJ, 4xQ, 4xK, 4xA.

Zahlen und Wertigkeiten: Die Zahlen betragen in der Wertigkeit jeweils die Ziffer. Eine 2 zählt also auch 2 Punkte, eine 3 zählt 3 Punkte, usw… Die sogenannten Bilder (J,Q,K), zählen jeweils 10 Punkte. Das Ass, abgekürzt A, zählt entweder 1 oder 11 Punkte, jeweils zu Gunsten des Spielers. Ein Black Jack ist erreicht, wenn die beiden Startkarten des Spielers, A und ein beliebiges Bild oder eine 10 sind – in diesem Fall hat der Spieler 21 Punkte auf der Hand und somit Black Jack. Das Gleiche gilt natürlich auch für die Bank. Leider kommt ein Black Jack nicht allzu häufig vor, vielmehr wird der Spieler ständig vor die Entscheidung gestellt, ob er seine Hand durch das Ziehen einer weiteren Karte verbessern möchte oder nicht. Um den bereits angesprochenen Anfängerfehler näher zu erklären, hilft es zu wissen, welche Karten für die Bank gut sind und welche nicht. Prinzipiell sollte der Spieler dann eine Karte ziehen, wenn seine eigene Hand noch dringend ausgebaut werden muss und die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Bank überkauft, sehr gering ist. Die Bank oder der Spieler überkauft sich dann, wenn die Hand mehr Punkte als 21 beträgt. Dies kann durch das Ziehen einer weiteren Karte passieren. Ein Beispiel: Der Spieler hat eine 10 und eine 4, also 14 Punkte. Die Bank hat eine offene 9. Der Spieler entscheidet sich, eine weitere Karte zu ziehen, um näher an die 21 Punkte heranzukommen. Diese ist leider eine Q, also weitere 10 Punkte. Die Hand beträgt nun 24 Punkte und verliert automatisch. Der Einsatz des Spielers ist in jedem Fall verloren. Es geht also auch um eine Risikoabwägung zwischen der Verbesserung der eigenen Hand und der Möglichkeit, sich zu überkaufen.

Die Bank zieht immer automatisch bis zur Wertigkeit von 17 Punkten. Hat also die Bank eine 9 offen und zieht im Anschluss eine 6, so macht dies 15 Punkte und die Bank zieht automatisch weiter, bis sie 17 oder mehr Punkte erreicht hat. Geht die Bank über 21, so gewinnt der Spieler, insofern er sich noch nicht selbst vorher überkauft hat. Die Tatsache, dass die Bank zuletzt agiert und der Spieler nicht mehr reagieren kann, muss also ebenfalls berücksichtigt werden.

Gute und schlechte Karten: Prinzipiell ist ein A bei der Bank für den Spieler die schlechtmöglichste Karte. Hier ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Bank eine sehr starke Hand macht, überaus hoch. Der Spieler sollte in diesem Fall versuchen, die meisten Hände durch den Zug einer weiteren Karte, zu verbessern, es se denn er hat bereits 17 Punkte oder besser. Hat die Bank ein Bild oder eine 10, so sollte ebenfalls sehr häufig gezogen werden. Mit einer Hand von 15 Punkten oder weniger, ist es ausdrücklich ein Anfängerfehler von Spielern, NICHT zu ziehen. Hat die Bank eine 9, eine 8 oder eine 7, so sollte der Spieler bei 14 Punkten oder weniger ziehen. Bei 15 Punkten oder mehr, kann er die Hand stehen lassen. Ab 17 Punkten MUSS er die Hand stehen lassen, ansonsten begeht er einen weiteren Anfängerfehler. Eine 6, 5 und 4 der Bank, ist für den Spieler die bestmögliche Ausgangsposition. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Bank in diesem Fall überkauft, ist am Höchsten. Der Spieler sollte daher auf keinen Fall den Anfängerfehler begehen, mit niedrigen Händen zu überkaufen. Kurzum: Alle Hände über 11 Punkte müssen gegen eine 4,5 oder 6 stehen gelassen werden. Bei einer 3 oder einer 2, ist stehen lassen in den meisten Fällen kein Anfängerfehler. Bei einer eigenen 12 oder 13 kann abgewogen werden, ab 14 Punkten aufwärts sollte keine weitere Karte gezogen werden.

Doppeln: Ein weiterer häufig gemachter Anfängerfehler ist das Doppeln zum falschen Zeitpunkt oder aber die Versäumnis der Option zu doppeln. Bei einer Hand von 9,10 oder 11 Punkten kann überall gedoppelt werden. Dies sollte aber nur dann getan werden, wenn die Bank eine ungünstige Karte, (z.B. 4,5 oder 6) liegen hat. Besonders bei 9 Punkten sollte bei einer 7, 8 oder 9 auf Seiten der Bank selten gedoppelt werden. Hat die Bank ein Bild, eine 10 oder ein A, sollte in jedem Fall auf das Doppeln verzichtet werden. Viele Anfänger doppelt unabhängig der offenen Karte der Bank – ein klarer Anfängerfehler. Geld wird hingegen oft verschenkt, wenn die Bank eine ungünstige Karte hat und der Spieler nicht doppelt. Black Jack sollte auf der Basis beruhen, die Chancen für den Spieler in jedem Fall zu maximieren. Das Doppeln ist eine der wichtigsten Aspekte in diesem Zusammenhang und das Vermeiden von einem Anfängerfehler, ist mit Priorität zu betrachten.

Versicherungen: Hat die Bank ein A als offene Karte, kann der Spieler seine Hand durch die Hälfte des Grundeinsatzes versichern. Meistens ist dies jedoch ein Anfängerfehler, man sollte gerade bei kleinen Einsätzen seine Hand nicht versichern. Zwar besteht die Möglichkeit, dass die Bank Black Jack zieht, jedoch ist das Versichern auf lange Sicht verschenktes Geld. Wird mit höheren Einsätzen und auf mehreren Boxen gespielt, so kann das Versichern im Einzelfall sinnvoll sein. Anfänger sollten dies aber mit Vorsicht genießen.

1-1: Hat der Spieler einen Black Jack und die Bank hat ein A, so kann der Spieler sich seinen Grundeinsatz sofort im Verhältnis „1 zu 1“, auszahlen lassen. Hier gilt der gleiche Anfängerfehler, wie beim Versichern: Durch die Auszahlung „1 zu 1“ verschenkt der Spieler auf lange Sicht Geld. Das Risiko, dass die Bank ebenfalls Black Jack zieht und es zu einem Unentschieden kommt, sollte in Kauf genommen werden.

Einsätze erhöhen wenn es nicht läuft: Ein sehr häufiger Anfängerfehler beim Black Jack ist das Erhöhen der Einsätze, wenn es nicht läuft. Black Jack ist zweifelsohne ein sogenanntes „Laufspiel“. Dabei gibt es Phasen, in denen der Spieler reihenweise Hände gegen die Bank verliert, auch wenn die Ausgangsposition noch so aussichtsreich erscheint. In diesem Fall ist höchste Vorsicht geboten, weil das Geld sehr sehr schnell verloren gehen kann. Man sollte nicht den Anfängerfehler begehen und die Einsätze in dieser negativen Phase nach oben schrauben – im Gegenteil: Eine Reduzierung der Einsätze ist erforderlich, um die Phase mit so wenig Verlust wie möglich, zu überstehen. In extremen Fällen sollte eine Session für den Tag beendet werden, da das Weiterspielen nur zu noch mehr Verlusten führt. Auch um die Freude am Spiel nicht zu verlieren, sollte an einem anderen Tag weiter gespielt werden, vielleicht läuft es dann besser.

Disziplin: Black Jack Spieler sollten sich niemals von ihrem Emotionen leiten lassen. Ruhe und Besonneneit sind elementare Voraussetzungen, um erfolgreich Black Jack zu spielen. Beobachten Sie das Spiel genau, aber verzichten Sie darauf, Einsätze zu erhöhen oder sich bei Niederlagen aufzuregen. All dies führt zu Unkonzentriertheiten, die am Ende beim Black Jack mit barem Geld bestraft werden. Es gehört viel dazu und ist durchaus eine Kunst über einen längeren Zeitraum diese notwendige Disziplin an den Tag zu legen, aber unabdingbar für den Erfolg. Vermeiden Sie Disziplinlosigkeit als Anfängerfehler von Beginn an.

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