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Blackjack Varianten – Spanish 21, Double Exposure und Pontoon

Spanish 21 hat keine 10er im Deck! Bevor Spanish 21 gespielt wird, sollten die Spieler die Grundregeln des Blackjack beherrschen. Wer über ausreichende Kenntnisse in Bezug auf die Spielregeln des Blackjacks verfügt, dem ist bei dieser Variante sofort klar, dass es nichts Gutes bedeuten kann, wenn die 10er im Deck fehlen. Allerdings sei an dieser Stelle angemerkt, dass nicht alle Karten, de 10 Punkte gewähren aus dem Deck verbannt wurden, sondern nur die tatsächlichen Zehner Karten. Um das auszugleichen, werden einige Regeln zugunsten des Spielers verändert.

Late Surrender

Eine Regelveränderung bezieht sich auf das Late Surrender, das bei dieser Variante erlaubt ist. Der Spieler kann seine Hand also jederzeit aufgeben, was jedoch die Hälfte des Einsatzes kostet. Die Regel „Late Surrender“ ist für den Spieler von Vorteil, denn diejenigen, die in der Lage sind, mit Hilfe der eigenen Karten sowie der offenliegenden Karte des Dealers die eigenen Chancen auf einen Sieg richtig einzuschätzen, kann die eigenen Verluste auf ein Minimum reduzieren und wenigstens die Hälfte seines Einsatzes zurück erhalten.

Re-Split

Eine weitere Regel, die zum Vorteil des Spielers eingeführt wurde, ist die, Asse teilen zu dürfen sowie auch weitere entstehende Paarungen noch einmal zu teilen und auch mehrfach zu verdoppeln. Das Late Surrender kann trotzdem jederzeit angewandt werden und ist ein fester Bestandteil der Regelungen bei der Blackjack Variante Spanish 21. Auch wenn der Spieler schon Geld in eine bestimmte Hand investiert hat, kann die Hälfte des Einsatzes immer noch mit einem Late Surrender gerettet werden, sollte sich der Spieler verrechnet haben.

Die wichtigsten Unterschiede zwischen regulärem Blackjack und Spanish 21

  • Die vier 10er sind aus jedem Deck entfernt worden. Bei der Spanish 21 Variante kommen in der Regel sechs bis acht Decks zum Einsatz.
  • Der Dealer hat Zugzwang bei einer 16 und muss seine Hand bei einer 17 halten.
  • Ein natürlicher Blackjack oder jede andere Kombination, die 21 Punkte einbringt, gewinnt stets, auch gegen eine Blackjack des Dealers.
  • Ein Double ist auch nach einer Teilung möglich.
  • Ein Teilen von Assen ermöglicht es dem Spieler dennoch, mehrere Karten zu ziehen.
  • Der Spieler erhält zusätzliche Zahlungen für bestimmte Kartenkombinationen, wie beispielsweise Sechs – Sieben – Acht. Jede Kombination mit fünf Karten, die 21 Punkte ergeben, wie Zwei-Drei-Vier-Fünf-Sieben, auch „Perfect Charlie“genannt, sowie für geplatzte „Perfect Charlies“.

    Side Bets

    Außer den erwähnten Abweichungen zum regulären Blackjack werden bei der Variante Spanish 21 in der Regel häufig Boni sowie Side Bets angeboten. Die bekannteste Side Bet ist die Match-the-Dealer-Regel. Der Spieler kann bei dieser Regelung gewinnen, wenn eine oder beide seiner Karten mit einer Karte des Dealers den gleichen Wert aufweist. Allerdings reduzieren auch diese Side Bets, wie auch die meisten anderen, die Gewinnchancen, weshalb sie nicht zu empfehlen sind.

    Da es bei der Spanish 21 Variante weniger 10er im Deck gibt, ist das Risiko, sich zu überkaufen, nicht so hoch und es ist oft lukrativer, eine weitere Karte zu ziehen. Anfänger, die vorher bereits das reguläre Blackjack gespielt haben, geben ihre Hand zu oft auf. Wer sich jedoch an die grundlegenden Blackjack Spielregeln hält, wird diese Variante viel Spaß machen und lange für Unterhaltung sorgen.

    Double Exposure

    Double Exposure ist eine Variante des Blackjacks, bei dem beide Karten des Dealers offen gegeben werden. Dies gibt dem Spieler die Möglichkeit, mehr Informationen zu erhalten. Auf den ersten Blick scheint dies ein großer Vorteil zu sein, allerdings wurden dafür dann auch andere Regeln angepasst.

    Die Regeln zum Double Exposure

    Nachfolgend finden die Interessierten Spieler eine Auflistung der Regeländerungen bei der Blackjack Variante Double Exposure:

  • Beide anfangs ausgeteilten Karten des Dealers werden offen hingelegt.
  • Bei gleichem Punktestand gewinnt der Dealer, außer, wenn der Spieler einen Blackjack erspielt hat.
  • Ein natürlicher Blackjack gewinnt lediglich mit einer Auszahlungsquote von 1:1
  • Wenn der Spieler Asse teilt, darf er danach nur noch eine Karte ziehen.
  • Ein geteiltes Ass mit einer 10er Karte zählt lediglich 21 Punkte, es kann kein Blackjack erspielt werden.
  • Dem Spieler ist es nur erlaubt, seine Paarungen einmal zu teilen
  • Bei einer Soft 17 muss der Dealer ziehen
  • Asse dürfen mehrmals geteilt werden.

    Zu beachten hierbei ist, dass die Regeln von Casino zu Casino unterschiedlich sein können, weshalb man sich vor Spielbeginn über die jeweils geltenden Spielregeln zu Blackjack Double Exposure informieren sollte.

    Außer beim Blackjack gewinnt der Dealer jeden Gleichstand. Diese Regelung wirkt sich am deutlichsten auf das Spiel aus. Ohne diese Regeln hätte der Spieler einen bedeutenden Vorteil gegenüber dem Dealer. Dennoch sind die Gewinnchancen bei dieser Blackjack Variante deutlich höher, als beim regulären Blackjack. Die Höhe der jeweiligen Gewinnchancen beim Double Exposure hängen jedoch vom jeweiligen Casino ab.

    Pontoon

    Pontoon gehört zu den in Europa weniger bekannten Blackjack Varianten. Ursprünglich stammt diese Variante aus Australien, wird aber hauptsächlich in Südost-Asien sowie im Internet angeboten. Pontoon ist der nordamerikanischen Spanish 21 sehr ähnlich, auch hier wurden alle 10er Karten entfernt, so dass das Deck lediglich 48 Karten aufweist. Im Gegensatz zum Double Exposure werden bleiben beim Pontoon die Karten des Dealers verdeckt liegen. Dies ist natürlich für die Spieler ein großer Nachteil, denn nun werden sie einer wichtiger Informationen beraubt. Hinzu kommen dann noch die fehlenden 10er Karten, so dass sich wohl kein Spieler freiwillig auf Anhieb an einen Pontoon-Tisch setzen würde.

    Die Vorteile des Spielers

    Trotzdem ist das Spiel äußerst beliebt, was wohl daran liegt, dass hier eine Vielzahl von Regeln zugunsten des Spielers verändert wurde. Pontoon bietet 5-Karten Kombinationen, Bonuszahlungen, Spätes Aufgeben und viele andere Extras.

    Pontoon Online

    Wer Pontoon Online spielen möchte, hat den Vorteil, dass alle 10er im Deck verbleiben, somit besteht ein Deck wieder aus 52 Karten. In der Regel kommen 8 verschiedene Decks zum Einsatz. Ein Pontoon stellt einen natürlichen Blackjack dar, der jedoch gegen einen Pontoon des Dealers verliert.

    Bei der zweitstärksten Hand handelt es sich um den sogenannten five-card-tricks, der aus Karten besteht, wie der Name schon sagt. Alle five-card-tricks sind gleich stark, womit es gleichgültig ist, ob der Spieler damit 17 oder 20 Punkte erreicht. Aber auch hier wieder gilt: Haben Spieler und Dealer einen five-card-trick, gewinnt die Hand des Dealers.

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